SL AwardSeit dem 18. April bereits ist die 1st Annual Architecture Award & Design Competition in Second Life ausgeschrieben. Erst jetzt findet sie tatsächlich das Gehör welches ihr gebührt..

Architekten, Designer, SL-Erbauer, Scripter und Visonäre sind aufgerufen, ihre architektischen Designs dem SL-Award zu unterwerfen.
Die Anreize sind vielfältig und -versprechend. So wird man, vorausgesetzt man gehört zu den Besten, am Festival “Ars Electronica” in Linz (Österreich) teilnehmen können welches vom 5.-11. September stattfinden wird und ausgezeichnet im Rahmen des UNESCO Weltkulturerbe im Essener Zollverein Ende September.

Nicht zuletzt werden Nominierte und/oder Gewinner integriert im prestigereichen Buch der besten Projekte dass im Prestel Verlag im Frühling 2008 unter dem Titel „Cross Reality Architecture - The Worlds Best Designs in Second Life” veröffentlicht wird.

Den Gewinner-Projekten wird weltweite Ausstellung über das Internet in einer “Hall of Fame” zugesagt, desweiteren werden die Events parallel auf einer eigenen Wettbewerbsinsel (Competition Island) in Second Life präsentiert werden. Diese wiederum wird derzeit in Zusammenarbeit mit Diplomstudenten des Bereiches Landschaftsarchitektur von Prof. Regine Keller entwickelt.
Zwei Extra-Auszeichnungen wird es ausserdem geben, der Jurypreis sowie der Community-Preis der Second-Life Bewohner.

Teilnehmen kann jeder, der räumlich interessante sowie ästhetisch eigenständige Architekturen oder Teile davon entworfen hat. Dafür muss man mindestens einen und maximal fünf Screenshots und eine kurze Beschreibung des kreierten Ortes in Second Life über ein Online-Formular an das Projekt senden.

Einsendeschluss ist der 01.09.2007.

In fünf Kategorien wird gewählt: Privaträume, Landschaftsdesign, Kooperationsarchitektur, High Rise und Freestyle Projekte.

Der Wettbewerb ist eine Kooperation von Stephan Doesinger & Partner und hat dieses Jahr seine Premiere wobei er in Folge jährlich stattfinden soll. Ziel ist es, neue Trends in Architektur, digitaler Kunst und Design ans Tageslicht zu bringen. Dies, so meinen die Initiatoren, lässt sich am besten an der Architektur erkennen und ablesen. Denn längst kopieren computeranimierte Welten nicht mehr das RL, sondern funktionieren auf einer (ihrer) eigenen Ebene, welche nur aus ihr heraus verstanden werden kann da sie selbst von pragmatischen Zwängen befreit utopische Vorstellungen wagen, die in der realen Welt längst verworfen worden sind. Nicht ohne Folgen, wie man zu spekulieren sich anmaßen darf.
Und der Grund wiederum einleuchtet: die “Masken” des Second Life, frei nach Oscar Wilde, sind Teil einer Sprache geworden, die realen Standpunkt einer virtuellen Welt bestätigt, durch Kommunikation und Architektur somit zu realen Orten werden, letztlich also real sind.

Weblinks:

Homepage des SL-Awards

Des Initiator´s Doesinger HP