ausstellung-antike-roma.jpg„Nunc est bibendum“, zu deutsch „Jetzt wird getrunken!

Dieser Tage besteht die letzte Gelegenheit, eine Ausstellung zum Thema Freuden des Essens und Trinkens zu besuchen.

Wer noch nicht dort war, dem sei diese wärmstens empfohlen.

Im Innenhof eines Klosters auch außerhalb der sehr bekannten und beliebten ROMA-Sim schnell noch in die Zeit der Römer eintauchen, auf Strohboden, mit herumlaufenden Hühnern, herumwandeln, umrahmt von einem Weizenfeld. Die Ausstellung zeigt die Tafelfreuden der Antike, von der Produktion der Nahrung bis hin zur Zubereitung für das Bankett. Sehr bekannt für die Tafelfreuden der Antike ist der Weinkonsum. In verschiedensten Provinzen des Römischen Kaiserreiches befanden sich Weinanbaugebiete. Schon im Alten Orient, auch in Ägypten, kannte und schätzte man den Wein, zu Festen und vor allem als Gabe an die Götter, denn er galt beispielsweise als Blut des Osiris. In der klassischen Antike, in Griechenland und Rom, war der Wein besonders mit Rausch und Ekstase verbunden, bei Gelagen und auch Festen zu Ehren der Götter wie Dionysos und Bacchus, wie es z.B. auf Wandmalereien in Pompeji überliefert ist.

Vor Ort kann man nun ausprobieren, Wein zu keltern, selber Trauben treten, die Mühle zum Mahlen des Korns oder die Olivenpresse betätigen, in der Küche Teig kneten, dafür sorgen die gescripteten Objekte, die man dort selbst bedienen kann. Nach getaner Arbeit kann man nun das Bankett genießen, in der Kapelle, stilecht auf der Kline: eine Liege, auf der man das Essen bequem zu sich nahm.

Diese sehr liebevoll, von Popea Heron von der ROMA-Sim gestaltete, technisch auf hohem Niveau umgesetzte und sehr ansprechende Ausstellung ist nur noch bis Sonntag zu sehen.

Landmark (SLURL):
Ausstellung auf Roma