Mo 22 Okt 2007
Dickson McBride – so klingt Irland/thus Ireland sounds in Second Life!
Geschrieben von Kaaron Whitfield unter Alle Artikel
(GW) Dickson McBride oder Chris Dickson ist Musiker mit Leib und Seele!Der aus Belfast stammende Künstler hat zwar schon im Alter von dreizehn Jahren das Gitarre Spielen erlernt, es aber - nach eigener Angabe - nie zu technischen Höchstleistungen auf dem Instrument gebracht, sondern die Gitarre vielmehr als Hilfsmittel betrachtet um Lieder zu schreiben und zu spielen.
“Trotzdem hab ich das Gefühl, mein Gitarrenspiel ständig weiter zu verbessern und wohl auch nie mit diesem Lernprozess aufzuhören” so Dickson in einem unserer Gespräche.
Mit 16 kaufte er sich sein erstes Aufnahmegerät und legte damit den Grundstein für seine Tontechniker- und Produzenten-Laufbahn.
Natürlichkeit und Authentizität stehen bei Dickson ganz oben, wenn es um eine Produktion geht: “Für mich sind kleine Unvollkommenheiten in einer gewissen Weise perfekt, denn schon die kleinste Bewegung eines Fingers kann eine einzigartiges Klangbild erzeugen, das man kein zweites Mal hinbekommt!”
Aufgrund dieser Einstellung ist der jungen Musiker ständig auf der Suche nach neuen, innovativen Arbeitsweisen im Bereich von Produktionstechnik und Arrangement.
Heute ist Dickson selbstständiger Produzent und Tontechniker in Belfast.
Die Frage nach seinem ersten Auftritt lässt den Künstler schmunzeln:
“Mein erster Gig war in einer Bar Namens “the front page” die ihren Namen von den, sich nach, oder auch während, ihrer Arbeitszeit dort tummelnden, Journalisten hat, mit einer Band aus Schulfreunden. Ich war zu jung um mich zu betrinken und zu schlecht um zu spielen… Wir waren schrecklich
Der Manager wollte uns rauswerfen, einer meiner Freunde zertrümmerte sein Schlagzeug, ich brüllte den Manager an… Da werd ich wohl nie wieder auftreten *g*”
Einfluss auf ihn und seine Musik hatten allen voran die Beatles. Weiters nennt Dickson Simon and Garfunkle, Led Zeppelin, Pink Floyd, Santana, Carol King, und viele mehr.
Einer der Gründe in Second Life aufzutauchen war die Absicht, seine Musik an ungleich mehr Menschen zu bringen, als das im Real Life momentan möglich ist. „Ich liebe den Gedanken vor so vielen Leuten zu spielen, die von überall auf der Welt kommen; bezahlt zu werden ist nur ein Bonus.“
Der zweite, ursprünglich vorrangige Grund ein Second Life zu führen, war die Rotterdam Bar oder besser gesagt der bevorstehende Abriss des historischen Gebäudes in Belfast.
Stiofainx Rau, ein Freund von Dickson führt eine Kampagne zur Erhaltung der Bar an und was ursprünglich als Website begann, hat mittlerweile recht stattliche, dreidimensionale Ausmaße in Form einer Nachbildung des Gebäudes auf der Belfast II Sim in Second Life angenommen.
Momentan finden im Rotterdam Streams in beide Richtungen statt: Live-Acts im RL werden ins SL übertragen und auch umgekehrt.
Für die Zukunft hat sich der Ire allerhand vorgenommen: „Wir werden das virtuelle Belfast mit einigen Sehenswürdigkeiten aus ganz Irland versehen und ich spiele mit dem Gedanken ein Musicians-Resource-Center eröffnen“
Live zu hören gibt es Dickson McBride jeden Sonntag - natürlich - im Rotterdam.
Landmark: Belfast II, the Rotterdam Bar
Weblink: Dickson’s Website
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