duscheinsl.jpgDie Grazer „Tenne Bad und Fliesen“ entwickelte in Kooperation mit dem Institut für Informationssysteme und Computer‐Medien der TU Graz und der Architekten‐Gruppe „Ortlos Architects“ die erste gleichzeitig in der realen Welt und in der virtuellen Welt „Second Life“ verfügbare Multifunktionsdusche.

Alle Funktionen des realen Objekts (Regendusche, Dampf, Farblicht, Musik, Wasserstrahlen auch seitlich, Gläser in Nanotechnologie) wurden detailgetreu nachgebaut. Die Dusche wird simultan sowohl real als auch in Second Life vermarktet. Eine Plakat‐Kampagne stellt die Verbindung her, indem sie die virtuelle Dusche im realen Leben zeigt.

Dazu sagt Frank Kappe, Styria‐Professor für zukunftsweisende Medientechnologien an der Technischen Universität Graz: „Der Handel mit Gütern und Dienstleistungen in virtuellen Welten boomt. Der Markt wird derzeit auf 1.8 Milliarden US$ geschätzt; alleine in „Second Life“ wird in diesem Jahr etwa eine halbe Milliarde US$ umgesetzt werden. Deshalb freut es mich besonders, dass mit der Firma Tenne ein steirisches Unternehmen die Zeichen der Zeit erkannt hat, und ein Experiment in dieser Richtung wagt. Ein anderes steirisches Unternehmen, Ortlos Architects, hat unsere Vision perfekt umgesetzt.“ Die Dusche ist in einem virtuellen Shop auf der Insel „ORTLOS“ in Second Life auszuprobieren und natürlich auch zu erwerben.

Über Tenne:
Tenne ist seit über 30 Jahren erfolgreich im Bereich Sanitär und Fliesen tätig und beschäftigt sich intensiv mit mediterranem Design im Bad. Tenne ist auch einer der größten Importeure von Dampfduschen und hat hier eine langjährige Erfahrung. Auch die führenden Sanitär‐ und Fliesenmarken Italiens und Spaniens werden direkt importiert. Derzeit gibt es 4 Standorte in Österreich, wobei besonders der neue Tenne Flagship‐Store in Wien Vösendorf europaweit neue Maßstäbe setzt.

Über ORTLOS:
ORTLOS architects ‐ association for innovative architecture and interface design ‐ ist eine Art virtuelles Büro (oder eine virtuelle Plattform) das/die sich mit architektonischen Themen, Städteplanung und Interface Design im allgemeinen beschäftigt. Der Name ORTLOS steht primär für die Arbeitsweise: nicht ortsgebunden, in Netzwerken und überall dort wo es einen Internetanschluss gibt. Das ORTLOS Netzwerk setzt sich zusammen aus Experten unterschiedlicher Disziplinen. Im Jahr 2000 waren ORTLOS mit dem Projekt „City at Once“ bei der Biennale in Venedig vertreten, 2003 haben sie im Rahmen des Projekts „Ankommen in Graz“ von “Graz 03 ‐ Kulturhauptstadt Europas” die Autobahnauffahrt Süd gestaltet und „The Thing & The Wing“ errichtet.

Weblink:
www.ortlos.com
www.tenne.at