Mo 31 Mrz 2008
ebay für Second Life oder das Paradies für Schnäppchenjäger: Gbay
Geschrieben von Jodok Winkler unter Alle Artikel
Für alle Menschen, die süchtig nach Internetseiten oder Angeboten der Auktionshäuser Ricardo oder Ebay sind, bietet sich nun auch in Second Life die Möglichkeit, mehr oder weniger nützliche Gegenstände zu ver- oder zu ersteigern.
Nur heißt es hier gBay, wie originell.
Um etwas zu versteigern braucht der Anbieter natürlich die entsprechenden Rechte dieses Gegenstandes zum Transfer. Diese Methode erlaubt es einem Second-life-bewohner zum Beispiel seine eigenen Kreationen an den Mann respektive die Frau zu bringen ohne das dazu ein Laden notwendig wäre oder der Avatar on sein muss. Im Gegensatz zum Käufer werden aber vom Verkäufer bei einer Zustande gekommenen Transaktion 2% Taxen erhoben plus 2 Linden Dollar Boxmiete pro Tag. Auch in Second Life müssen solche Geschäfte ja auf irgend eine Weise finanziert werden. Zusätzlich kann man die Artikel sogar in gBay Boxen verpacken. Das ist sehr praktisch wenn es sich um ein Set handelt oder zum Beispiel um ein paar Schuhe.
In der Nähe im Wasser gibt es sogar die Spezialabteilung gSpot, welche nur für Erwachsene vorgesehen ist.
Um etwas zu ersteigern, zahlt man einfach auf die Tafel mit dem gewünschten Gegenstand den Betrag ein. Dabei sollt man natürlich darauf achten, dass das eigenen Angebot höher als dasjenige des Vorbieters ist, sonst wird das Geld direkt zurückbezahlt für den nächsten Versuch. Die eingezahlten Linden Dollar bleiben solange eingezahlt, bis man überboten wird oder die die Auktionszeit abgelaufen ist. In dem Fall kriegt der glückliche Gewinner sein ersteigertes Gut ins Inventar geliefert oder wenn er überboten wurde sein Geld zurück.
Aber für Verkäufer wie Käufer lohnt es sich immer die AGB’s und die Homepage anzuschauen, auch wegen dem Klein gedruckten und den Haftungsausschlüssen. Das bezieht sich aber in diesem Fall eher auf Technische Unzulänglichkeiten von der Linden Lab Seite respektive deren Server.
Eine weitere Frage die sich dem Second Life Kenner stellt ist natürlich auch die wie lange der Name gBay oder auch der entsprechend Logotyp so in der virtuellen Welt bestehen wird. Er erinnert doch sehr stark an Ebay und das wohl mit Absicht. Aber wenn man weiß, dass Linden Lab unter anderem auch von Ebay Gründer Pierre Omidyar finanziert wird, ist es wohl nur eine Frage der Zeit bis eine Änderung fällig wird.
Aber für viele Anfänger, welche noch sicher sind ob sich ein Laden schon lohnt oder für solche welche ein Teil ihres über Monate oder Jahre zusammengekauften Ramsch loswerden und dabei noch ein paar Linden Dollar verdienen wollen. Aber wir werden in Zukunft sicher auch ein paar Spezialisten orten welche Freebie Artikel auf diese Art und Weise vergolden wollen. Also auch hier gilt wie bei jedem Kauf, Leute macht die Augen auf.
Aber vielleicht komme sogar ich auf diese Weise einmal dazu mein Inventar ausmisten.
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