So 24 Feb 2008
Ein Vorfall erschüttert die Fashionwelt in Secondlife
Geschrieben von Rike Lundquist unter Alle Artikel
Ein schier unglaublicher Vorfall erschüttert seit gestern die Fashionwelt. Die Modedesignerin Laynie Link betreibt zusammen mit mit ihrer Partnerin Teagan Blackthorne einen wirklichen schönen Shop namens LaynieWear. Dort verkaufen sie neben toller Mode auch Skins und sie verschenken reichlich Freebies.
Eigentlich kann man zufrieden sein, denn der Laden wird in der Modewelt durchaus beachtet.
Laynie wurde schon im Oktober 2006 “geboren”. Zur Mode kam sie, weil sie ein paar gestreifte Socken suchte.
Am Sonnabend hörte sie, dass vor ihrem Laden demonstriert wurde. Dort angekommen sah sie einige Avatare, wie sie mit Transparenten für die Organisation “Autism Speak” eintraten. Die Versammlung richtete sich gegen die Abtreibung von Autistischen Kindern. Einer der Protestler ging sogar soweit, die Abtreibung mit einem Genozid (Völkermord in der Nazizeit) zu vergleichen. Zudem sei die Forschung teuflisch.
Die Besitzerin war mit dem Thema nicht vertraut und bat um weitere Hinweise. Der besagte Demonstrant speiste die Besitzer mit Links zu Wikipedia ab. Nachdem die Ladenbesitzer verständlicherweise nicht sofort ihr Spendenportemonnaie zückten, kündigte diese Person an, alle im Laden angebotenen Artikel zu stehlen.
Die Umsetzung folgte auf dem Fuße. Ein schwarzes Dress namens “Vanessa” wurde kopiert und von dieser Person als Freebie angeboten.
Weitere mühsam erstellte Modeartikel der Besitzer wurden mit Kopier- und Weitergaberechten ausgestattet. Außerdem wurde der Hinweis eingefügt, dass “Autism Speak” nicht von “LaynieWear” unterstützt wird.
Laynie hat bereits Kontakt mit der Organisation, deren Link ihr unten findet, aufgenommen. Die Verantwortliche zeigte sich sehr bestürzt über diese Aktion.
Diese Aktion die vermutlich von einer einzigen Person herstammt ist zutiefst zu verdammen. Diese Aktion ist nicht nur undemokratisch sondern durchaus kriminell und schadet dem guten und richtigen Anliegen der eigentlichen Organisation durchaus. Leider wollte mir Laynie den Namen der Person nicht nennen, was aber auch egal ist, da man ja einen Zweitaccount haben darf. Ich kann also allen Shopbesitzern nur raten, passt auf.
Als Folge der Ereignisse haben sich die beiden entschlossen, das Set ebenfalls umsonst abzugeben und eine Spendenbox im Eingangsbereich aufzustellen.
Zum Zeitpunkt dieses Berichtes wird nicht davon ausgegangen, dass die Organisation dies in irgendeiner Weise befürwortet. Deshalb wäre es ein schöner Akt die aufgestellte Spendenbox weiter zu füllen um dieses Anliegen trotzdem zu unterstützen !
Eure Rike Lundquist
Links:
Webseite der Autistenorganisation
Wenn Du diesen Bericht verlinken möchtest, bitte den untenstehenden Code dafür kopieren und auf Deiner Seite einsetzen - Du erhälst dann diesen Link: Ein Vorfall erschüttert die Fashionwelt in Secondlife
3 Kommentare für “ Ein Vorfall erschüttert die Fashionwelt in Secondlife ”
Kommentare:
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24. Februar 2008 um 19:38
Leider wird aus dem Bericht nicht wirklich klar, warum die Demo überhaupt stattfand. Erst durch einen Besuch des Alady-Blogs war mir überhaupt bewusst, worum es geht.
Vielleicht sollte man das nochmal umschreiben?
25. Februar 2008 um 10:36
Ich steh auch grad bisl ratlos vor diesem Eintrag. Eine Modedesignerin befürwortet das Abtreiben autistischer Kinder, wird deswegen bestreikt, woraufhin ihr Klamotten gestohlen werden, die sie in der Folge dann als Freebie verschenkt, um damit Spenden für die Organisation abtreibender Autisteneltern zu sammeln?
Höh? :confused: Bitte um Aufklärung
25. Februar 2008 um 17:47
Da das ganze keine eindeutige klare Sache ist, bleibt es verworren. Der Hauptpunkt der Geschichte ist aber, dass es möglich ist die Rechte anderer zu umgehen bzw. zu ändern. Ob nun tatsächlich ein übersteigertes Engagement zugunsten dieser Aktion dahintersteckt-oder einfach kriminelle Energie-oder gar ein Konkurrent, das alles läßt sich zu diesem Zeitpunkt nicht abschließend beurteilen. Grundsätzlich habt ihr aber Recht mit der Anmerkung, dass das irgendwie alles sehr verworren ist. Wir bemühen uns um weitere Recherchen in dieser Sache um eventuell etwas Licht ins Dunkle zu bringen. Rike