casino_003.jpgDas dürfte das Ende einiger Existenzen bedeuten. Die Betreibergesellschaft Linden Lab will ab sofort das Glücksspiel in Second-Life verbieten! Grund dafür ist wahrscheinlich der Druck von Anwälten aus den Vereinigeten Staaten. Mehr dazu im folgenden Beitrag, der auf www.focus.de erschienen ist:

“Hunderte von virtuellen Casinos hatten ihre Tore in dem Online-Game eröffnet, dort wurde um echtes Geld gezockt. Zwar hatten die Betreiber von Linden Lab selbst keine Glücksspiele angeboten, sie aber auch nicht verboten. Das ändert sich ab sofort. Schon seit mehreren Monaten war es nicht mehr erlaubt, innerhalb von Second Life Werbung für Kasions zu machen. Nun werden sie ganz geschlossen. Das kündigt Linden Lab im hauseigenen Blog an.

Die ersten Schritte in Second Life
Die Geschäftsbedingungen werden um eine entsprechende Passage ergänzt, in der explizit Spiele wie Blackjack, Roulette, Poker sowie Sportwetten genannt werden. Linden Lab begründet den Schritt damit, dass sich die Firma als Betreiber bei Glücksspielen an US-Gesetze halten müsse – selbst wenn die Bewohner und Onlinezocker sowie die Anbieter von Kasinos nicht in den USA wohnen und in ihren Heimatländern andere Gesetze gelten.

Im April waren die Kasinos in der virtuellen Welt ins Visier von FBI-Ermittlern geraten. Anwälte hatten gedroht, Linden Lab wegen illegalen Onlineglücksspiels zu verklagen. Das FBI hatte dazu allerdings nie Stellung genommen. Die US-Regierung hatte im Jahr 2006 ein Glücksspielverbot im Internet erlassen”

Endet damit das Märchen einer besseres Welt oder ist der Anfang in ein neues und besseren Second-Life? Es bleibt abzuwarten, einige Bewohner haben Demonstrationen gegen die Schritte des Betreibers angekündigt. Das dumme an der Demokratie ist, dass viele Menschen etwas sagen können, aber nur wenige etwas bewegen.

Wir werden die Sache weiter verfolgen…

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