Großes fällt manchmal vom HimmelDies schoß mir in den Kopf, als ich am 09.06.2007 gegen Mitternacht MEZ zufällig im DH-Center of Arts, einem Performing-Art-Center mit drei Galerie-Räumen, Lounge sowie diversen Shops, einkehrte. Es war die Abschlussveranstaltung ihrer Ausstellung. Misha Otaared war persönlich anwesend, zusammen mit dem Co-Owner Mike Maximov. Beide zeigten sich sehr zufrieden mit der Ausstellung.

Das Eingangsportal zu dem Bereich des Abends ließ bereits wissen, dass es sich um eine Künstlerin (und Ausstellung) der zwei Welten handelt. Ihre Fotografien, die immer spontan entstehen und dabei hoffentlich Kunst werden, sind geprägt von akzentuierten Lichteinflüssen, ein Touch von geheimnisvoller Eleganz haucht ihnen Leben ein. Das Foto eines Drehortes zu einer Cop-Serie in Madrid, wo Misha auch lebt, faszinierte mich dabei ganz besonders. Es stellt einen niedergeschossenen Mann dar, über welchem eine Frau kniet – hilfesuchend oder vielleicht fragend, dabei in eine nicht definierte Ferne blickend. Das Bild erinnerte mich sofort an die Horror-Szearien des Alltags der realen Welt, in denen die Menschen zu Schaulustigen mutieren und zu keiner Regung mehr fähig zeichnen.

Die andere Seite der Künstlerin sind die Portraits. Diese Leidenschaft entdeckte sie erst im SL, absolut faszinierende Gestalten waren an den Wänden zu finden. Lange Zeit verweilte ich vor den Portraits, die mich auf magische Weise in ihren Bann zogen. Auch diesen ist die Leidenschaft anzusehen, wodurch die Arbeiten Misha Otaared´s außergewöhnlich nachhaltig wirken und nachwirken.
Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass auf der momentanen Warteliste 15 Künstler für die DHCA-Galerien stehen. Im RL ist das ein nicht zu verachtender Wert, noch mehr aber im SL. Somit stellt das Center also für Kunstliebhaber, Enthusiasten oder auch „nur“ Interessierte immer einen guten Anlaufpunkt dar. Prädikat: Unbedingt vorbeischauen!

Landmark:
DH-Center for Arts

Webtipp:
DHCA Weblog