second_life_270605.jpgAm vergangenen Wochenende erbeuteten Hacker bei einem Angriff auf Banken in Second Life etwas 3.2 Millionen Linden Dollar (umgerechnet 11500 US$), berichtet der virtuelle Ableger der Nachrichtenagentur Reuters in einer aktuellen Meldung. Betroffener ist Nobody Fugazi von Your2ndPlace.com.

Erste Berichte deuten darauf hin, dass alle Banken Kopien der gleichen Software zum Verwalten ihrer Konten nutzen. Ursache für den Angriff war ein Script, das nicht den Kontostand der Kunden abfragte, sondern unabhängig davon eine Auszahlung ausführte.

Auch die Lorreys Bank wurde von 579 Angriffen heimgesucht. Allerdings gelang es den Hackern nicht einzudringen, das System blieb stabil.

Bei Nachrichten frage ich mich, wann die SL-Banken reagieren und ihre Sicherheitsstandards für die Geldanlagen ihrer Kunden erhöhen. Ein sicheres Second Life Konto ist ein erstrebenswertes Ziel, doch die Mehrarbeit und die damit verbundenen Kosten werden dann zu Lasten bisheriger Zinssätze von 4 bis 5 Prozent pro Monat gehen.

Und wenn nicht wieder ein Bankenskandal die Runde macht, wird auch ihr Geld sicher sein. Zum Glück geht Geld nicht verloren, es hat nur ein anderer.

In diesem Sinne, bleiben sie wachsam!
Ihr Gilbert Wise

Original-Meldung:
bei Secondlife Reuters