So 2 Dez 2007
Poesie lebt! : Kunst und Musik trafen sich erneut in SL : Zum Ersten Advent
Geschrieben von Pete Couffer unter Alle Artikel
Was soll sie uns bedeuten, die Muse Kunst? Kunst ist eine Kür - das zumindest sagt der Großteil der Nutznießer.
Kunst, bzw. das Kunstgebaren in Second Life - darunter versteht man zumeist die grafische Übertragung realer Werke, vornehmlich Bildern, zum Zweck der Präsentation.
Dass Kunst weitaus mehr bedeuten kann, das bewiesen uns LIVE letzte Nacht, als ein mehr als gelungenes Adventspräsent, einmal mehr Phorkyad Acropolis und sein Freund Thaylon Singh, welcher im Anschluss mit seinem voll Spannung geladenem Konzert im Club Moonlight Riviera die Tanzlawine noch einmal richtig ins Rollen brachte.
Kaum einer konnte stille sitzen bei den stimmungsvollen und tiefgründigen Klängen - beider Künstler -, abgesehen von den Poeten, die den Gedichten Phorkyad´s noch hinterher träumten und sich an die Bar zurück gezogen hatten. Diese, vorrangig seiner eigenen, Gedichte waren teils nicht nur vorgelesen, sondern zur Hälfte auch in zappaeske musische Geflechte gebunden. Ebenso wie er selbst seine Stimme einzusetzen wusste. Mag dies allerdings doch auch nicht wundern, wenn man bedenkt dass hinter Phorkyad Acropolis der Dramatiker, Schauspiellehrer, Poet und Assistant Professor der Theaterkünste an der Universität Pittsburgh, Pennsylvania, U.S., Steve Schrum steckt, der dort Theaterkünste unterrichtet und Campus-Theater-Inszenierungen leitet. Nicht zuletzt durch sein intensives Interesse an digitalen Filmproduktionen und -Innovationen gründete er MUSOFYR, eine Produktionsfirma welche nunmehr global basierend die Werke traditioneller Künste mit den Möglichkeiten digitaler Arbeit und Kollaborationen verschmelzen lässt.
Poesie - was ist das also? Eine ganze Menge, wenn man sie versteht! - Nur soviel möchte ich anregenderweise hier verlauten lassen. - Nichtsdestotrotz ist es Phorkyad Acropolis ansatzweise gelungen, die poetischen Werke auf dem Markt zu etablieren, auch wenn derzeit noch immer ausschließlich über Cafepress erhältlich. Seine Theather-Inszenierungen werden ebenso fortgesetzt wie das im Dezember angestrebte Projekt mit diversen Studenten, welchem er vorsteht. Wer nur ansatzweise an Kunst interessiert zeugt, dem seien unten angehängte Links zu empfehlen oder/und eine dringende Kontaktaufnahme um einen willentlichen Psychologen - denn nichts hilft mehr (unter Menschen) als das ausgesprochene, wahre Wort.
Am 17.12. werden Phorkyad und Thaylon erneut gemeinsam auftreten. Wer allerdings bis dahin nicht warten möchte - oder kann, dem seien die hauseigenen Print-Werke empfohlen, tiefgründige Poesie und Polemiken, zusammen getragen in Second Life - und dort auch begründet und zahlreich präsentiert. Ein Grund mehr also, sich dem Screen einmal wieder abzuwenden, bei Kerzenschein und Muse einem Buche zuzuwenden und das geschriebene Wort zu schätzen - mit oder ohne Advent, eins, zwei, drei - wieder vorbei.
Was hernach (und stets) allen bleibt - ist: Poesie und der Wert, den wir selbst dahinter sehen. Auf eine gesegnete Zeit und dass ein jeder etwas aus ihr zu zaubern versteht.
Yours, PCo.
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Weblinks:
Poetry and theatre performances in SL
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