Reise ins Ich - M.C. Escher und Schamanismus(JJ) Die einzigartige Ausstellung des Schamanismus neigt sich gen Ende. Koshari Mahana entwarf für die Harrison Hall eine schamanische Reise, auf der man durch die drei Ebenen, welche viel umschrieben sind, seinen eigenen Inspirationen Lauf lassen kann (und muss).

Unter anderem ist mit dem “Escher Maze” ein Labyrinth vertreten, in welchem man sich nur allzu gern verläuft. Es zeigt Grafiken und Konstruktionen des Künstlers M.C.Escher (1898-1972), die mehr als abstrakt-kaleidoskopisch wirken. Spiralen welche sich unbändig drehen, der Boden welcher unter den eigenen Füßen zu entschwinden sucht, zudem einige klassische Werke wie “Das Auge” sind von ihm integriert.

Flächenfüllungen, mit denen sich M.C.Escher stark beschäftigte, unter anderem entwarf er neun unterschiedliche Kachelungsarten, bilden den Kontrast sowie den Rahmen der Bilder, deren Sog man sich ungern entziehen möchte.
Viele Bücher wurden bereits zu Lebzeiten über den Künstler publiziert, auf seiner Webseite findet man einen Auszug der Verbliebenen und jährlich Hinzukommenden…

Der Escher-Irrgarten ist komplett in Grautönen arrangiert, was jedoch angesichts desVerwirrenden nahezu beruhigend wirkt. Im Gegenteil, es stimmt auf die Kunst des Künstlers ein, macht sensibel, hellhörig und vor allem bewußt.

Die Einbildungskraft ist es letztlich, die Kunst zu Kunst werden läßt. Die Ausstellung als auch M.C. Escher bezeugen dies umso deutlicher, weil sie inspirativ wirken, der Geist, der Wille und der Wunsch des Betrachters nach “Höherem” sind gefordert, geradezu vonnöten.

M.C. Escher selbst sagte einmal, seine Kunst sei Ausdruck von Schönheit und Ursprünglichkeit. - Besser kann man es nicht sagen.

Ein Maler, auch der Künstler an sich, sollte dieses Unikum kennen, denn prinzipiell führt kein Weg an Escher vorbei.

Weblinks:
Biographie / Bibliography ausführlichst
Homepage M.C.Escher

Landmark:
Ausstellung und Escher Maze