US-Amerikanischer Anwalt fordert von Linden Lab 3200 US$Unglaublich aber wahr. Ein amerikanischer Anwalt namens Marc Bragg entdeckte vor einiger Zeit einen Fehler in Linden Lab’s URL System und nutzte diesen zu seinem Vorteil, dadurch günstig an mehr Land zu kommen.

Doch da das betreffende Land noch nicht offiziell zum Verkauf angeboten war, sperrte Linden Lab dessen Account, worauf hin der Anwalt sofort eine Klage gegen Linden Lab einreichte.

Begleitend mit der Aussage, dass er das virtuelle Land rechtens erhalten habe, da der Verkauf durch den groben Fehler im System nicht verhindert wurde, fordert Marc Bragg nun Schadensersatz in Höhe von 3200 US $, sprich echtes Geld.

Mit den Worten, dass Bragg’s das Land nicht rechtsmäßig erworben habe, versuchte Linden Lab zweimal das Verfahren einstellen zu lassen. Jedoch ohne Erfolg.

Auch die Aussage des Entwicklerteams, dass das Gericht in Pennsylvania aufgrund der Lizenzvereinbarung gar nicht dafür zuständig sei, ließ den Richter kalt. Da Linden Lab auch in Übersee tätig sei, würde das Verfahren auch in Pennsylvania eröffnet werden können.

Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass der Anwalt hiermit durch kommt, aber wenn es so eindeutig wäre, würde der Richter das Verfahren doch mit Sicherheit schmunzelnd einstellen. Und wie viele wissen, sind in Amerika schon die skurrilsten Kläger zu ihrem Ziel gekommen … nämlich mit den unglaubwürdigsten Klagen schnell an Geld zu kommen.

Aber hat das ein Anwalt nötig, will er vielleicht nur Werbung treiben, oder ist er vielleicht doch im Ernst der Meinung, er sei im Recht? … Womöglich ist das auch noch so.

Da bleibt nur noch Abwarten und Tee zu trinken. Wann das Verfahren eröffnet wird, steht jedoch leider noch nicht fest.

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