Mi 30 Apr 2008
Vom keltischen Beltane bis zur Walpurgisnacht / Vortrag ab 21.15 Uhr in der virtuellen Volkshochschule
Geschrieben von Gilbert Wise unter Alle Artikel
Mit traditionellen Feuern und Riten wird heute die Nacht zum 1. Mai in weiten Teilen Deutschlands erhellt. Dazu gehört auch die Walpurgisnacht, die vor allem im Harz verbreitet ist.
Welche Geschichten und Mythen sich dahinter verbergen und was es mit der Beltane auf sich hat, darauf geht Jachmes Masala heute Abend ab 21.15 Uhr in ihrem Vortrag “vom keltischen Beltane bis zur Walpurgisnacht” ein.
Stattfinden wird der historische Exkurs auf dem Gelände der virtuellen Präsenz der Volkshochschule Goslar.
Der Eintritt ist frei.
Die Walpurgisnacht
Mythologisch findet die Walpurgisnacht (ähnlich dem keltischen Fest Beltane) als Mondfest in der Nacht des ersten Vollmondes zwischen der Frühjahrstagundnachtgleiche und der Sommersonnenwende statt. Traditionell gilt jedoch die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai als die Nacht, in der angeblich die Hexen insbesondere auf dem Blocksberg (eigentlich Brocken), aber auch an anderen erhöhten Orten ein großes Fest abhalten. Spätestens ab den Hexenprozessen des 16. und 17. Jahrhunderts tritt das Motiv der Teufelsverehrung hinzu. Der Name Walpurgisnacht leitet sich wahrscheinlich von Walpurga (auch Walburga oder Walpurgis) ab, einer Äbtissin aus England (710-779). Der Gedenktag dieser Heiligen wurde im Mittelalter am 1. Mai gefeiert. Die neun Tage davor wurden als Walpurgistage bezeichnet, das Läuten von Glocken zur Abwehr der angeblichen Hexenumtriebe wird örtlich auch als Walpern beschrieben… (Quelle: Wikipedia)
Beltane
Beltane war wie viele ähnliche Feste ein Frühlings- und Fruchtbarkeitsfest, es gehört zu den sogenannten Feuerfesten. Es steht für das Neuerwachen und die Aufbruchstimmung der Erde nach dem Winter, ein Fruchtbarkeitsfest nicht nur im Sinne der Fortpflanzung, sondern auch für Kreativität, neue Ideen, Projekte oder neue Beziehungen. Im keltischen Jahreskreis kann es mit der aufblühenden Jugend verglichen werden. Soweit wir heute noch darüber Wissen besitzen, stellten in der irischen Mythologie Übergänge aller Art (Land/Wasser, Erde/Luft, Jahreszeiten) besondere, heilige Orte und Zeiten dar. An diesen Grenzpunkten und -zeiten sollen die Übergänge von „Dies- und Anderswelt“ als besonders durchlässig gegolten haben… (Quelle: Wikipedia)
SLURL (Landmark):
Vortrag in der SL-VHS
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